In einem Beitrag auf NAU.ch spricht Dr. Kelly Vasileiadou über die Risiken von Schönheitsoperationen im Ausland und die oft erheblichen Folgekosten für Patientinnen und Patienten – sowie für das Schweizer Gesundheitssystem.
Vom günstigen Paketpreis zur medizinischen Notlage
Eine junge Frau aus Zürich entschied sich für eine Brustvergrösserung im Ausland. Der Paketpreis lag deutlich unter den üblichen Kosten in der Schweiz. Nach ihrer Rückkehr traten jedoch schwere Komplikationen auf.
Infektion und Notfallbehandlung in der Schweiz
Bereits wenige Wochen nach der Operation entwickelte sich eine schwere Infektion. Das Implantat musste entfernt werden, es folgten stationäre Behandlung, intravenöse Antibiotika und mehrere Wochen Nachsorge.
Folgekosten von rund 55’000 Franken
Da es sich um eine medizinisch notwendige Behandlung einer akuten Infektion handelte, übernahm die Grundversicherung die Kosten. Laut Bericht beliefen sich diese auf rund 55’000 Franken.
Kein Einzelfall
Dr. Kelly Vasileiadou erklärt im Interview, dass solche Fälle regelmässig vorkommen. Viele Komplikationen zeigen sich erst Tage oder Wochen nach der Rückreise – zu einem Zeitpunkt, an dem behandelnde Kliniken im Ausland oft nicht mehr erreichbar sind.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine redaktionelle Zusammenfassung. Den vollständigen Artikel finden Sie auf NAU.ch.

















